Welche DPI brauchen Sie für den Druck?
Short answer
Entscheidend ist die effektive DPI: die Auflösung eines Bildes in der Größe, in der es tatsächlich gedruckt wird. Ein 300-dpi-Bild auf 400 % skaliert ist ein 75-dpi-Bild. Üblich sind Mindestwerte von 250 bis 300 dpi für Druck aus kurzer Distanz und 100 bis 150 dpi für Großformat mit Betrachtungsabstand.
So rechnen Sie sie aus
Pixelmaß geteilt durch die gedruckte Abmessung in Zoll. Der in der Datei gespeicherte Wert gilt nur für das nominale Eigenformat des Bildes; Platzieren oder Skalieren verändert ihn. Deshalb kann eine Datei eine naive Auflösungsprüfung bestehen und trotzdem unscharf drucken.
Bild 1200 × 800 px Platziert 400 × 267 mm = 15,75 × 10,5 in Effektiv 76 dpi · unter Minimum 150
Der Betrachtungsabstand verschiebt die Anforderung
Ein Banner, das aus drei Metern gelesen wird, verträgt weit weniger Auflösung als eine Visitenkarte. Deshalb hilft ein einziger Mindestwert für die ganze Druckerei nicht weiter: Dasselbe 76-dpi-Bild ist auf einer Broschüre unbrauchbar und auf einer Gebäudeverhüllung völlig ausreichend. Die Zahl gehört pro Verfahren ins Produktionsprofil.
Warum Hochskalieren keine Lösung ist
Interpolation, auch modellbasiertes Hochskalieren, erzeugt plausible Pixel. Sie kann keine Details zurückholen, die nie aufgenommen wurden, und im Druck entstehen dabei eher weiche Kanten und erfundene Texturen, die der Kunde im Endformat sieht. Wo das fehlende Detail zählt, ist die ehrliche Antwort, bessere Druckdaten anzufordern.
How Prepta handles it
Prepta misst die effektive DPI im endgültigen Ausgabeformat für jedes platzierte Bild, vergleicht sie mit dem Minimum in Ihrem Produktionsprofil und zeigt die betroffene Fläche. Unter dem Minimum eskaliert Prepta mit einer Empfehlung statt hochzuskalieren – und schreibt das auch klar in den Bericht.