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Prepta

Welche DPI brauchen Sie für den Druck?

Bilder · Stand August 2026 · 5 Min. Lesezeit

Short answer

Entscheidend ist die effektive DPI: die Auflösung eines Bildes in der Größe, in der es tatsächlich gedruckt wird. Ein 300-dpi-Bild auf 400 % skaliert ist ein 75-dpi-Bild. Üblich sind Mindestwerte von 250 bis 300 dpi für Druck aus kurzer Distanz und 100 bis 150 dpi für Großformat mit Betrachtungsabstand.

So rechnen Sie sie aus

Pixelmaß geteilt durch die gedruckte Abmessung in Zoll. Der in der Datei gespeicherte Wert gilt nur für das nominale Eigenformat des Bildes; Platzieren oder Skalieren verändert ihn. Deshalb kann eine Datei eine naive Auflösungsprüfung bestehen und trotzdem unscharf drucken.

Example
Bild        1200 × 800 px
Platziert   400 × 267 mm
= 15,75 × 10,5 in
Effektiv    76 dpi · unter Minimum 150

Der Betrachtungsabstand verschiebt die Anforderung

Ein Banner, das aus drei Metern gelesen wird, verträgt weit weniger Auflösung als eine Visitenkarte. Deshalb hilft ein einziger Mindestwert für die ganze Druckerei nicht weiter: Dasselbe 76-dpi-Bild ist auf einer Broschüre unbrauchbar und auf einer Gebäudeverhüllung völlig ausreichend. Die Zahl gehört pro Verfahren ins Produktionsprofil.

Warum Hochskalieren keine Lösung ist

Interpolation, auch modellbasiertes Hochskalieren, erzeugt plausible Pixel. Sie kann keine Details zurückholen, die nie aufgenommen wurden, und im Druck entstehen dabei eher weiche Kanten und erfundene Texturen, die der Kunde im Endformat sieht. Wo das fehlende Detail zählt, ist die ehrliche Antwort, bessere Druckdaten anzufordern.

How Prepta handles it

Prepta misst die effektive DPI im endgültigen Ausgabeformat für jedes platzierte Bild, vergleicht sie mit dem Minimum in Ihrem Produktionsprofil und zeigt die betroffene Fläche. Unter dem Minimum eskaliert Prepta mit einer Empfehlung statt hochzuskalieren – und schreibt das auch klar in den Bericht.